Depressionsbehandlung

Depressionen sind psychische Störungen, bei  denen  die Niedergeschlagenheit, Verlust der Freude und Interesslosigkeit, Antriebslosigkeit, Interesseverlustund  zahlreiche körperliche Beschwerden, Ängstlichkeit und erhöhter Ermüdbarkeit, wesentliche Merkmale sind.

Allgemeines

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich auf den Körper und die Stimmungslage auswirkt. Sie zeichnet sich vor allem durch Niedergeschlagenheit aus, darf aber nicht mit einer vorübergehend gedrückten Stimmung verwechselt werden. Eine frühe Diagnose ist wichtig, um die geeigneten Therapiemaßnahmen einzuleiten.

Wer an einer Depression leidet, kann sich in der Regel nicht selbst befreien. Studien zufolge werden über 60 Prozent der Depressionen nicht erkannt und dementsprechend auch nicht behandelt. Dabei ist die Depression neben den Ängsten die häufigste psychische Erkrankung. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass in Deutschland vier Millionen Menschen von einer Depression betroffen sind und dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben.

Depressionen gehören noch vor den Angststörungen zu den Leiden, aufgrund derer sich die meisten Patienten in psychotherapeutische Behandlung begeben. Die meisten Veröffentlichungen gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 10% der Personen im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige Depression durchleben. Bei Frauen werden Depressionen im Durchschnitt doppelt so oft wie bei Männern diagnostiziert.

Jüngste Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass depressive Erkrankungen in den westlichen Industrienationen die Krankheitsgruppe mit der längsten und intensivsten Beeinträchtigung an Lebensqualität im Bereich der gesamten Medizin darstellen.

Viele depressive Syndrome verlaufen chronisch und sind therapeutisch schwer zu beeinflussen, wobei eine Zunahme an therapieresistenten Depressionen (Depressionen, die nicht auf die Behandlung reagieren) zu beobachten ist.

Je nach Schwere der Depression ist diese mit latenter oder akuter Suizidalität verbunden. Es wird vermutet, dass der größte Teil der ca. 12.000 Suizide pro Jahr in Deutschland auf Depressionen zurückzuführen ist. Damit sterben mehr Menschen in Deutschland an Depression als an Verkehrsunfällen.

Einerseits scheuen sich Betroffene zum Arzt zu gehen, andererseits ist es für Ärzte auch nicht immer leicht, eine Depression zu erkennen, weil sich die Symptome von Mensch zu Mensch unterscheiden und nicht alle Symptome bei jedem Patienten auftreten. Wenn Depression mit körperlichen Beschwerden einhergeht, werden teilweise auch nur letztere behandelt und die eigentliche Depression bleibt unerkannt.

Jeder hat sich schon einmal ausgebrannt gefühlt, gespürt, die Batterie ist leer. Das kann viele Ursachen haben. Oft überfordern sich Menschen im Beruf oder in der Freizeit, passen sich zu sehr den Erwartungen anderer Menschen an, sehen sich selbst negativ und zweifeln an ihren Fähigkeiten. Selbstachtung und Kreativität scheinen blockiert.

Gehören Stimmungsschwankungen und leichte Gefühlsbeschwerden zum Leben mit seinen Höhen und Tiefen und sind vom Einzelnen zu meistern, vermitteln die Symptome einer Depression oft das Gefühl der Ausweglosigkeit. Medizinische und therapeutische Hilfe ist notwendig!

Die Wissenschaft unterteilt die Depression in verschiedene Schweregrade. Charakteristisch für eine Depression sind jedoch Energielosigkeit, Erschöpfung, Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, Konzentrationsmangel sowie körperliche Symptome wie Kopf-, Rückenschmerzen und Schlafstörungen. Oft dauern die Beschwerden lange an, bis eine Depression diagnostiziert wird. Doch eine medikamentöse Behandlung ist nicht in jedem Fall notwendig. Viele depressive Menschen haben in ihrem Leben Entscheidungen gefällt, die sie in die Depression getrieben haben. Dabei ist das Bedürfnis, den Erwartungen und Anforderungen der anderen zu entsprechen und Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, ein wesentliches Motiv für Entscheidungen gegen die eigenen Interessen. Depressive haben meist das Gefühl, ein Minus auf dem Lebenskonto zu haben.

Während der Hypnotherapie in meiner privaten Praxis werden durch die Arbeit mit dem Unterbewusstsein verdrängte Ursachen für die Depression aufgespürt; Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und die Selbstheilungskräfte des Betroffenen gestärkt.

Die Hypnotherapie kann dabei zusätzlich zu einer Verhaltenstherapie oder medikamentösen Therapie stattfinden und ist bei leichten bis mittelschweren Depressionen indiziert. Ob dieses Verfahren für Sie und Ihr Anliegen geeignet ist, wird in einem Vorgespräch zusammen geklärt.